Ratgeber

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Immer wieder tauchen Fragestellungen und Probleme bei der Heilmittelverordnung auf. Unser Informationsblatt klärt über alle wichtigen Eckdaten zur Verordnung außerhalb des Regelfalls und Langzeitverordnung auf. Sie können dieses auch als kostenloses Printmedium bei uns bestellen.

 

Nach der CoronaImpfV gibt es zwei Konstellationen

  • Die Erkrankung oder Behinderung ist in der CoronaImpfV explizit gelistet

In diesem Fall reicht ein einfaches Attest des Arztes, das auch formlos möglich ist. Gegebenfalls sollte dieses den Code für die Impfung enthalten; ist der Patient/ die Patientin in der Praxis persönlich bekannt, so kann dieses Attest ihm/ihr auch postalisch übersandt werden (§ 6 Abs. 5 CoronaImpfV).

  • Die Erkrankung oder Behinderung ist nicht explizit gelistet, erfüllt aber die Bedingungen des § 3 Abs. 1 Nr. 2j (sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren Verlauf) oder § 4 Abs. 1 Nr. 2i (erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf)

In diesem Fall muss eine Bescheinigung der Einrichtung eingeholt werden, die von der obersten Landesbehörde damit beauftragt wurde (§ 6 Abs. 6 CoronaImpfV); vermutlich ist es dazu notwendig, entsprechende ärztliche Unterlagen einzureichen, die das Vorliegen der entsprechenden Erkrankung belegen. Welche Einrichtungen dies auf Landesebene sind, müsste bei den Landesgesundheitsministerin erfragt werden; gleiches gilt auch für die Frage der einzureichenden Unterlagen für diese Bescheinigung.

Diese Information wurde uns von unserem Dachverband der BAG Selbsthilfe zur Verfügung gestellt.

Im Anschluss an eine Operation oder einen Krankenhausaufenthalt besteht für gesetzlich Krankenversicherte im Rahmen der Übergangspflege die Möglichkeit, zeitlich begrenzt Hilfe im Haushalt und Leistungen der Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen zu können. Bei begründetem Bedarf, kann die Leistung verlängert werden:

Übergangspflege für Menschen ohne Pflegegrad | BMG (bundesgesundheitsministerium.de)

Der Antrag ist rechtzeitig bei der Krankenkasse zu stellen. Das behandelnde Ärzteteam, der Sozialdienst oder das Entlassmanagement im Krankenhaus sind Ihre Ansprechpartner für die passende Versorgung nach Ihrer Entlassung. Dazu ist Ihre schriftliche Einwilligung erforderlich.