Unabhängige Patientenberatung - zukünftige Trägerschaft weiterhin unklar

Nach dem Verhandlungsstand von Ende März, ist die Trägerschaft der Unabhängigen Patientenberatung (UPD) nach wie vor unklar. Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD finden offensichtlich keine Einigung. 

Eine neue Ausschreibung müsste diesen Herbst erfolgen. Der Bundesrechnungshof hatte unter anderem die Abhängigkeit zur Sanvartis GmbH und den Eindruck fehlender Unabhängigkeit in der Beratung kritisiert.

Derzeitige Diskussiongrundlagen, aktuelle Ideen und weitere Konzepte sind in dem Artikel erwähnt oder verlinkt. 

www.aerzteblatt.de/nachrichten/122459/Zukunft-der-UPD-steht-wieder-in-den-Sternen

Die UPD wird jährlich mit rund neun Millionen Euro durch den GKV-Spitzenverband gefördert. Hierzu äußerte der Verwaltungsratsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Volker Hansen, außerdem die Idee, dass die UPD mit Steuergeldern, statt wie bisher aus den Beiträgen der gesetzlich Versicherten zu finanzieren sei, um die Unabhängigkeit des Beratungsangebots zu unterstreichen. 

ROUNDUP: Streit um Patientenberatung in Deutschland - Kassen fordern Neuanfang (finanznachrichten.de)