EOS imagine

Röntgenbild einer verkrümmten Wirbelsäule

Liebe Mitglieder,

Liebe Leser,

in den vergangenen Jahren, wurde die Abrechnungsmöglichkeit für das EOS®-Systems bei ambulant versorgten Patienten, bis hin zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen Patienten und Krankenkassen, heiß diskutiert. 

Das EOS-System umfasst die stereographische Bildgebung bis hin zur Ganzkörper-Röntgenuntersuchung mit besonders strahlenarmer Dosis.

Ab dem 01.01.2020 ist es für Kliniken mit ambulanter Versorgung möglich, zweidimensionale Röntgenabbildungen nach dem sogenannten EBM-Katalog (Einheitlicher Bewertungsmaßstab) abzurechnen. Diese Vorgehensweise war bislang nicht möglich und Patienten mussten die Aufnahmen selbst zahlen. 

Alle Leistungserbringer dieses Röntgenverfahrens wurden bereits von dem Hersteller informiert und müssen nun ihrerseits die Rückmeldungen und Genehmigungen der jeweiligen Krankenkassen zur Abrechnung abwarten.  Da die Möglichkeit sehr neu ist, kann es zu Zeitverzögerungen kommen. 

Die Abrechnung erfolgt dann direkt mit Ihren Krankenkassen (über Ihre Versicherungskarte).

Das EOS-System bietet außerdem die Möglichkeit zur dreidimensionalen Darstellung des Skeletts. Diese Darstellung sind nach wie vor nicht im Abrechnungskatalog enthalten und können lediglich als IGeL-Leistung (Individuelle Gesundheitsleistung) abgerechnet werden. Diese Leistung ist daher, wie bisher, privat zu zahlen. 

Der Hersteller ist bemüht, für die 3D-Abbildungen, Selektivverträge mit den Krankenkassen abzuschließen. Sobald diese vorliegen, werden wir Sie wieder informieren

Sollten Sie Fragen haben in welcher nächstgelegenen Stadt ein entsprechendes Gerät steht, kontaktieren Sie uns bitte.