Das Coronavirus geht uns alle an

Symbolbild Strichmaennchen bleiben zu Hause während Corona

Der Paritätische Gesamtverband bietet eine Vielzahl an Informationen an.  Für Arbeitgeber, Vereine, Pflegende etc. finden Sie zu einzelnen Fragesstellungen weiterführende Hilfen:

https://www.der-paritaetische.de/schwerpunkt/corona/

 

29.05.2020

Informationen für soziale und gemeinnützige Einrichtungen, Selbsthilfegruppen und Kontaktstellen

Die Rechtsverodnungen Ihrerer Landesregierung können Sie in Ihrem Bundesland über die Homepage der Ministerien für Soziales und Integration abrufen. 

Lockerungsstrategien und Öffnungskonzepte für Selbsthilfekontaktstellen und Selbsthilfegruppen erfahren Sie über die Seiten Ihrer Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen Gesamtverbands, der NAKOS, der KISS oder den Ansprechpartnern Ihrer (Kreis-)Stadt. 

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung wird am 29.05.2020 vorgestellt. Sollten Sie Fragen dazu oder Interesse an einer Teilnahme haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, wir leiten Ihnen Informationen dazu weiter. 

Endgültiges Aus für Krankschreibung per Telefon: G-BA lehnt Anträge der Patientenvertretung zum Schutz von Risikopatienten ab

Berlin, 28.05.2020. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute die Anträge der Patientenvertretung, zur Fortführung der Covid-19-Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung bis zum 30. Juni zum Schutz von Risikopatienten abgelehnt. Damit läuft die bestehende Regelung endgültig zum 31. Mai aus.

 

Virtueller Austausch von pflegenden Angehörigen

Der Verein wir pflegen weist in der Corona-Krise auf die Smartphone-App "in.kontakt" hin, die pflegenden Angehörigen den virtuellen Austausch ermöglicht. Die App sei ein "Weg aus der häufig erlebten Isolation", heißt es in einer Mitteilung des Vereins. "Gerade jetzt, wo viele unterstützende Dienste der häuslichen Pflege wegfallen und pflegende Angehörige von zunehmender Überbelastung, Unsicherheit und Isolation betroffen sind, gewinnt der digitale Austausch unter Betroffenen eine besondere Bedeutung."

"in.kontakt" wurde im Rahmen eines Projekts entwickelt und steht seit vergangenem Jahr pflegenden Angehörigen kostenlos zur Verfügung. Die NAKOS war als Projektpartner unterstützend beteiligt. Über 1.000 pflegende Angehörige nutzen die Anwendung bereits zum Austausch.

Quelle: wir pflegen, Nachricht vom 1. April 2020 | www.wir-pflegen.net

 

 23.04.2020:

Unsere Dachverbände, wie Der Paritätische Gesamtverband, die BAG Selbsthilfe e. V., die ACHSE e. V.  und andere sind nach wie vor in Gesprächen mit der Politik, damit auch chronisch Erkrankte und behinderte Menschen entsprechend informiert und versorgt werden. Aktuelle Informationen werden an uns, als Mitgliedsverband, umgehend weitergeleitet. Daher haben wir bereits die vergangenen Wochen nutzen können, unsere Selbsthilfegruppen und Kontaktstellen fachlich fundiert zu informieren.

Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen wird bis auf weiteres körperliche Begutachtungen aussetzen und stattdessen auf vorliegende Informationen und Telefoninterviews zurückgreifen. 

Viele Städte und Gemeinden, Vereine und Medien unterstützen mittlerweile die aktuelle Situation mit der Vermittlung von konkreten Anlaufstellen und Hilfeleistungen vor Ort

Bitte informieren Sie sich über Ihr Stadtportal über aktuelle Maßnahmen und Hilfsangebote.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat unter der Überschrift "Coping with stress during the 2019 nCov outbreak" folgende Empfehlungen gegeben:

https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/coping-with-stress.pdf?sfvrsn=9845bc3a_2

Auch die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat wichtige und hilfreiche Hinweise, die die WHO-Empfehlungen teilweise aufgreifen, aber auch weitere ergänzende Informationen enthalten. Sie finden diese unter folgendem Link:

https://www.deutsche-depressionshilfe.de/corona

Eine umfangreiche Hilfestellung bietet auch das Leibniz-Institut für Resilienzforschung, auf die auch das Psychiatrienetz verweist.

In der Information werden die WHO-Empfehlungen aufgegriffen, um weitere Punkte ergänzt und mit praktischen Tipps erweitert. Diese finden Sie unter folgendem Link:

https://lir-mainz.de/wie-kann-ich-mich-stark-machen-zum-umgang-mit-stress-angst-und-negativen-gefuehlen

 

Informationen für soziale und gemeinnützige Einrichtungen, Selbsthilfegruppen und Kontaktstellen

Der Paritätische Gesamtverband hat für aktuelle Fragen erste Informationen und Handlungshilfen zu häufig in diesem Kontext gestellten Fragestellungen zur Verfügung gestellt.

https://www.der-paritaetische.de/schwerpunkt/corona/

Weiterhin der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband  auf seiner Homepage den bereits bekannten "Webzeugkoffer" zur Verfügung, in welchem Sie verschiedene Tools zur Online-Zusammenarbeit, Konferenzschaltung und vieles weiteres finden. Die verschiedenen Programme und Hinweise sollen Ihnen eine Hilfestellung bieten, die Zeit während des Kontaktverbots aufgrund der Corona-Krise  auch im Homeoffice zu meistern. So können Sie zum Beispiel verschiedene Programme nutzen, um den Kontakt zwischen Angehörigen einer Selbsthilfegruppe oder das Angebot einer Kontaktstelle aufrechtzuerhalten. Den Webzeugkoffer finden Sie hier: http://www.der-paritaetische.de/schwerpunkt/digitalisierung/webzeugkoffer/

 

 Informationen für Ärtze

Mitte März erklärten die Kassenverbände auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband die Möglichkeit in den nachfolgend angeführten Bereichen zeitlich befristet von den bisherigen Regelungsvorgaben der Versorgung mit Heilmitteln abweichen zu können. Dies betrifft unter anderem auch die Erleichterung zur Physiotherapie mittels Teletherapie. 

Rechtliche Fragen und Fragestellungen zur Praxisorganisation rund um den Umgang mit der Corona-Pandemie beantwortet der Virchowbund. 

Unter anderem gibt es dort Antworten auf Fragen wie:

•                Unter welchen Umständen muss bzw. darf die Praxis geschlossen werden?

•                Wer soll den Abstrich beim Patienten vornehmen – Arzt oder MFA?

•                Sollen Ärzte Vorsorgeuntersuchungen und Routinebehandlungen verschieben?

•                Wie erhalten MFA Anspruch auf Not-Kinderbetreuung?

•                Können Praxen Kurzarbeit anmelden?

•                Erhalten Praxisinhaber eine Entschädigung, wenn die Praxis unter Quarantäne gestellt wird?

Die Liste der häufigen Fragen (FAQ) wird mehrmals täglich aktualisiert. Mitglieder des Virchowbundes können sich zusätzlich an die kostenlose Rechtsberatung des Verbandes wenden. 

 

Informationen zur Impfung gegen Pneumokokken zur Verringerung von Komplikationen im Fall einer Infektion mit Sars-CoV-2 wurden uns über die BAG Selbsthilfe e. V. zur Verfügung gestellt . 

Wegen des entsprechend erhöhten Bedarfs, wurden Lieferengpässe gemeldet (https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/03/16/wann-gibt-es-wieder-pneumokokken-impfstoffe/chapter:1)

Die Pneumokokken-Impfung soll deswegen prioritär bei Risikogruppen erfolgen (siehe https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apothekenpraxis/regulierte-abgabe-fuer-pneumokokken-impfstoff-lieferengpaesse-bei-impfstoffen/

„Um besonders gefährdete Personengruppen so effektiv wie möglich versorgen zu können, soll wie folgt vorgegangen werden:

  • Prevenar soll ausschließlich für die Grundimmunisierung von Säuglingen (bis 2 Jahre) verwendet werden.
    • Bei Nichtverfügbarkeit von Prevenar kann auf Synflorix werden.
  • Pneumovax soll für folgende Personengruppen verwendet werden:
    • Personen ab 70 Jahre (vorher ab 60 Jahre)
    • Patienten mit Immundefizienz
    • Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen“

Stellen Sie uns Ihre Fragen. Gemeinsam sind wir stark!